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Ein Haus ist ein Sparschwein - es gibt immer was zu tun - ist ein oft gehörter "geflügelter" Satz. Tatsächlich werden von Zeit zu Zeit Schäden sichtbar, die Nachbesserungs- oder sogar Sanierungsarbeiten erforderlich machen.
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Wussten Sie, dass ein nicht gedämmtes Haus 60 bis 70 Prozent der Heizwärme nach außen abstrahlt? Eventuelle Schwachstellen lassen sich mit einer Gebäudethermografie sichtbar machen, um sie dann gezielt beheben zu können. Dabei wird das Haus mit einer Infrarot-Kamera abgelichtet, die Wärmestrahlen in einem Wärmebild darstellt.
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Fenster und Fensterstöcke sind als spezielle Außenteile deklariert, permanent der Witterung ausgesetzt und müssen daher entsprechend häufig gepflegt und gewartet werden. Aus wärmetechnischen Gründen sind bei einer Althaussanierung neue Fenster einer Fensterreparatur vorzuziehen. Soll jedoch die Charakteristik des Altbestandes erhalten werden oder wird dies sogar vom Denkmalschutz vorgeschrieben, sind kleinteilige Reparaturen besser als ein gänzlicher Fenstertausch.
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Negative Umwelteinflüsse wie saurer Regen, Ruß und Schmutz sind die Ursache für Moosablagerungen auf dem Dach. Die Dachoberfläche wird dadurch angegriffen. Frost lässt Dachziegel aufgefrieren wodurch Haarrisse entstehen, die Feuchtigkeit aufnehmen.
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Schäden an der Fassade sind nicht nur ein kosmetisches Problem. Sind Außenputz oder sogar Außenwände sichtbar angegriffen, wird es höchste Zeit für Gegenmaßnahmen. Ansonsten werden aus scheinbaren Schönheitsfehlern schnell massive Bauschäden. Witterungseinflüsse und Bodenfeuchtigkeit zerstören Putz und Mauerwerk, lassen Anstriche abplatzen oder sorgen für unschöne Salzausblühungen an der Fassade. Bei älteren Häusern ist es häufig sinnvoll, die Sanierung der Fassade mit einem Vollwärmeschutz zu verbinden. |
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Schäden durch Wasser und Witterung |
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Salze, die sich auf verschiedene Weisen im Mauerwerk abgelagert haben, ziehen zusätzliche Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft an. Diese hygroskopische Wasseraufnahme hängt von der Art der Salze, der Lufttemperatur und der Luftfeuchtigkeit ab. Anders als bei der Feuchtigkeitsaufnahme aus dem Boden kann diese Art Wasseraufnahme nicht durch eine Horizontal- oder Vertikalsperre verhindert werden. Hier muss ein Sanierputz aufgebracht werden. |
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Wie entsteht feuchtes Mauerwerk? Durch Regen, unterirdische Wasserströme oder Wasserdepots wird dem Erdreich ständig Feuchtigkeit zugeführt. Erdreich - egal ob Humus, lehmig, schottrig - speichert bis zu einem gewissen Maß diese Feuchtigkeit. Das Erdreich enthält Mineralsalze, die zum Teil wasserlöslich sind und unter anderem als Nährstoffe für Pflanzen (in Wasser gelöst - wie Flüssigdünger) dienen. |
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Schäden durch Material- und Ausführungsfehler |
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Zuweilen liegt es am verwendeten Material, dass sich der Putz von der Fassade löst: Bereits im Untergrund vorhandene oder nachträglich aufgebrachte Substanzen können mit anderen Verputzmaterialien reagieren. Entsprechende Unverträglichkeiten müssen im Vorfeld erkannt werden, damit die Sanierung darauf abgestimmt werden kann. |
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Sanierungen sollten, so wie der Neubau, als ganze Einheit behandelt und umgesetzt werden. Es bringt nur den halben Erfolg, wenn einerseits die Maßnahmen bzgl. Wärmedämmung oder aktive und passive Nutzung der Sonnenenergie umgesetzt werden, der Heizkessel jedoch mit einer veralteten Technologie bestehen bleibt, nach der Sanierung meist viel zu groß dimensioniert ist und durch das ständige Aufheizen und wieder Abschalten Schadstoffe im Übermaß produziert. Umgekehrt sollte bei Althäusern, wenn ein neuer Heizkessel erforderlich wird, auch bzw. zuerst eine Verbesserung der Wärmedämmung vorgesehen werden. |
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Eine Rauchfangsanierung wird notwendig, wenn: - der alte Heizkessel gegen einen neuen ausgetauscht wird - Einzelöfen gegen eine neue Zentralheizung ausgetauscht werden - neue Etagenheizungen angeschlossen werden - neue Heizkessel montiert werden, die im Niedertemperaturbereich betrieben werden - der alte Rauchfang in einem schlechten Bauzustand ist
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Schimmel Langzeitig hohe Feuchtgehalte (über 20 % Holzfeuchte) begünstigen einen Befall durch Pilze. In den letzten Jahren häufen sich Klagen über Schimmelbefall. Wir finden ihn auf der Tapete, oder im Wäscheschrank. Aber nicht nur in der Wohnung, auch im feuchten Keller oder aus der Klimaanlage im Büro kann Schimmel uns das Atmen schwer machen. |
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Thermische Sanierung – Was versteht man darunter - WAS und WIE wird gefördert
- Dämmung der Außenwände, Dämmung der obersten Geschoßdecke bzw. des Daches und Dämmung der untersten Geschoßdecke bzw. des Kellerbodens
- Dämmung der Außenwände: U-Wert nach Sanierung maximal 0,25 W/m²K
- Dämmung der obersten Geschoßdecke bzw. des Daches: U-Wert nach Sanierung max. 0,20 W/m²K
- Dämmung der untersten Geschoßdecke bzw. des Kellerbodens: U-Wert nach Sanierung max. 0,35 W/m²K
- Sanierung bzw. Austausch der Fenster und Außentüren - U-Wert nach Sanierung max. 1,35 W/m²K
- Maßnahmen zur Umstellung bestehender Wärmeerzeugungssysteme können im Rahmen einer umfassenden Sanierung ebenfalls gefördert werden.
- Einbindung einer thermischen Solaranlage in das bestehende Heizungssystem min 20m²
- Umstieg auf Holzzentralheizungsgeräte
- Einbau von Wärmepumpen
- Umstieg auf Erdgas-Brennwertkessel
Wie und in welcher Höhe gefördert wird finden Sie auf LINKS/FAQ oder Sie kontaktieren uns direkt!
RenovierenVon A wie Ausmalen über D wie Dachbodenausbau und W wie Wintergarten bis Z wie Ziegel.
Wir beraten Sie gerne über die einzelnen Bauvorhaben.
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